Im Vergleich zum Jahr 2012 haben sich Arbeitnehmer in 2013 etwas häufiger krank gemeldet. Der Krankenstand lag nach Angaben der DAK-Gesundheit bei 4,0 Prozent, im Jahr 2012 lag er bei 3,8 Prozent.

Der lange Winter führte zu einem Anstieg der Erkältungskrankheiten. Husten, Bronchitis und Lungenentzündung verursachten 17,3 Prozent aller Fehltage.

Aus dem Bericht geht auch hervor, dass psychische Erkrankungen erneut zunahmen. Rund fünf Prozent mehr Fehltage als im Jahr 2012 wurden aufgrund von psychischen Leiden beansprucht.

Für die meisten krankheitsbedingten Ausfälle sorgten jedoch Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 21,5 Prozent.
Erstmals ließen sich im Jahr 2013 mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer mindestens einmal im Jahr von einem Arzt krankschreiben. Die Branchen mit dem höchsten Krankenstand waren das Gesundheitswesen mit 4,6 Prozent und die öffentliche Verwaltung mit 4,5 Prozent.

Quelle: Deutsche Apotheker Zeitung
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