Bremen/Coesfeld-Lette, 10. Januar 2014. Laut zahlreichen Medienberichten sorgte am Abend des 6. Januar 2014 ein „UFO“ am Airport Bremen für starke Behinderungen des Flugverkehrs. Die Flugsicherung meldete, dass „Etwas“ auf dem Radar zu sehen gewesen sei, weshalb der Flughafen die Polizei informierte.

Anja Naumann, Pressesprecherin der Deutschen Flugsicherung, gab an, dass das UFO „Positionsleuchten“ und Lichter hatte. Die Behörden ermitteln nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.

Auch UFO-Forscher und -Forschungsgruppen in ganz Deutschland interessieren sich für diesen Vorfall. Sie suchen weiterhin Zeugen oder Bildmaterial, um den UFO-Fall aufklären zu können. Zum Beispiel die UFO-Organisationen GEP. E.V. oder DEGUFO e.V., die auch in Bremen Ermittler haben.

Für Unmut sorgt dabei der ehemalige UFOloge Werner Walter aus Mannheim, der nach eigenen Angaben sich von der UFO-Thematik zurückgezogen habe, da das Thema ihn „langweilt“. Walter unterstellte der Flugsicherung Bremen, dass die Lotsen ihre Instrumente nicht korrekt bedienen bzw. ablesen können, da es sich in Wahrheit bei dem UFO von Bremen um einen sog. „Radarengel“ handele. Diese entstehen durch die Brechung von Radarsignalen und können sogar von Vogelschwärmen ausgelöst werden. Die Aussagen Walters sind unter Ufologen umstritten.

Die Internetseite UFO-Datenbank.de, an der Werner Walter einst selber mitwirkte, zeigt, dass es jedes Jahr zu einigen hunderte Meldungen von UFOs an die deutschen Organisationen kommt. Wobei diese von dem deutschen Ermitteln in den meisten Fällen natürlich erklärt werden können. Auch beim „UFO vom Flughafen Bremen“ kann dies noch der Fall sein.

Quelle: Pressemeldung Redaktion FischingerOnline
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